Frischer Blick auf Materialien zahlt sich aus

15.03.2026

Materialeigenschaften spielen in der Orthopädietechnik eine zentrale Rolle. Jetzt ist für den Großhandel der richtige Zeitpunkt, das Materialspektrum zu aktualisieren – und gezielt um neue Herstellerkompetenz zu erweitern.

Orthopädietechnikermeister Thorsten Tillmanns suchte für eine Spezialanwendung in der Kinderorthopädie ein besonders feinporiges und glattes Material. Dabei stellte er fest: Nur rund 20 Kilometer entfernt sitzt in Aachen W. KÖPP, ein deutscher Hersteller von PE- und EVA-Schäumen.

Wenn Anwender und Hersteller gemeinsam denken
Tillmanns greift zum Hörer. Bald darauf steht Axel Wynands, Vertriebs- und Marketingleiter von W. KÖPP, in seiner Werkstatt in Geilenkirchen. Für beide ist das mehr als ein Termin zwischen einem Kunden und einem Lieferanten. Thorsten Tillmanns verspricht sich vom Austausch neue Impulse für die Materialauswahl. Wynands möchte die Anforderungen der Orthopädietechnik noch besser verstehen – von der Einlagenfertigung bis zur Prothesenversorgung. Beiden Seiten bringt der Austausch neue Impulse.

Bewährte Pfade auf dem Prüfstand
Viele Werkstätten arbeiten seit Jahren mit den gleichen Materialien – meist bekannte PE-Schäume oder EVA-Materialien aus den Katalogen großer Händler für die orthopädische Schuhtechnik und die allgemeine Orthopädie. Und tatsächlich: Der direkte Austausch mit einem Hersteller eröffnete für Thorsten Tillmanns neue Perspektiven. So wurde er z. B. bei seiner Suche nach einem Material für eine Spezialanwendung fündig: Für die Polsterung einer speziellen Kinderorthese eignet sich dank seiner Feinporigkeit der EVA-Schaum K/EV 50 von W. KÖPP.

Materialkompetenz für neue Versorgungsansätze
Digitale Prozesse und CNC-Technik halten auch in der Orthopädietechnik zunehmend Einzug. Dadurch entstehen neue Anforderungen an Materialien – z. B. wenn Schaumblöcke nicht mehr nur geformt, sondern direkt aus dem Block CNC-gefräst werden. Ein Beispiel sind Lagerungsschalen für pflegebedürftige Patienten, hier könnten künftig maßgefräste Lösungen helfen, ist sich Thorsten Tillmanns sicher. Dafür muss das Material mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen:

  • ausreichende Rückstellfähigkeit
  • gute Fräsbarkeit
  • stabile Materialstruktur im Block
  • angenehme Druckverteilung

Materialpartner für den medizinischen Großhandel
Wer Materialien neu bewerten oder Anwendungen weiterentwickeln möchte, findet bei KÖPP einen Partner, der seine Expertise in der Entwicklung zelliger Schäume gerne einbringt. Besonders interessant für den medizinischen Großhandel:

  • Große Materialdimensionen: KÖPP liefert geschlossenzellige PE und EVA-Schaumblöcke in Dicken bis zu 110 mm – deutlich mehr als bei anderen Herstellern am Markt.
  • Vielfalt an Materialvarianten: Unterschiedliche Dichten, Shore-Härten und Farben ermöglichen Lösungen für zahlreiche Anwendungen – von Einlagen über Orthesen bis zur Prothesenkosmetik. Was noch fehlt, entwickelt KÖPP für Sie in seinen drei Laboren.
  • Direkt vom europäischen Hersteller: Entwicklung in Deutschland, Produktion in Europa und Lieferung aus Aachen bedeuten kurze Lieferwege, zuverlässige Lieferketten und Planungssicherheit für den Handel.

Weitere Informationen erwünscht? Schauen Sie sich gerne auf unserer Webseite um oder schreiben Sie uns: preisbrecher@koepp.de

Unser Team ist gerne für Sie da.